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Die Ruhr Gewässerabschnitt zwischen Staumauer
Baldeneysee und Stauwehr Essen-Kettwig

   ■ HIER ANGELN WIR

     -     AUGUST 2008
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Homepage der Stadt Essen. Der Link öffnet in einem neuen Browserfenster.
Zollverein - Weltkulturerbe, Industriedenkmal und Zentrum der Kreativwirtschaft im Ruhrgebiet. Der Link öffnet in einem neuen Browserfenster.
Route Industriekultur - Der Link öffnet in einem neuen Browserfenster.
Die Ruhr bei

Informationen über die Ruhr bei WIKIPEDIA.ORG. Der Link öffnet in einem neuen Browserfenster.
 

   ■ VEREINE & SCHEINE

Fischereiverein Essen-Werden e.V. - Der Link öffnet in einem neuen Browserfenster.
 
Angelfreunde Mülheim e.V., Mitglied der Interessengemeinschaft "Untere Ruhr". Link öffnet in einem neuen Browserfenster.
 

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Die Ruhr, hier mit Blick auf die Vogelschutzinsel. Zur Vergrößerung anklicken!

Die Ruhr entspringt ca. 3 Kilometer nordöstlich von Winterberg im Rothaargebirge am Nordosthang des 695 m hohen Ruhrkopfs und mündet nach 221 Kilometern bei Duisburg-Ruhrort in den Rhein.

Das Teilstück der Ruhr im Essener Süden zwischen dem Baldeneysee und dem Stausee Kettwig bezeichnen wir als unser Heimatgewässer. Es wird neben zwei weiteren Vereinen vom Fischereiverein Essen-Werden e.V. bewirtschaftet, dem ein Teil des Rutentreter - Teams angehört. Hier haben wir in den vielen Jahren unserer Angelleidenschaft schon schöne Stunden am Wasser erlebt.

An der Ruhr haben alle Mitglieder des Rutentreter - Teams ihre ersten Angelversuche unternommen oder sind der Angelei verfallen, als sie bereits angelnde Freunde ans Wasser begleiteten. So mancher Scherz wurde im Kreise der Freunde erdacht, zum Teil dann jedoch nie umgesetzt. Einerseits, weil sie in der Realisierung zu aufwändig waren, andererseits waren viele Ideen aber auch schnell wieder in Vergessenheit geraten.

Unvergessen im Freundeskreis sind die Scherze mit Holly, dem man heimlich eine dünne monofile Schnur an den Rutenständer gebunden und durch das Dickicht am Ruhrufer geführt hatte, um mittels "Fernrüttelei" Bisse an seiner Rute zu simulieren.

Oder Hollys Versuch, nach einer morgendlichen Ausfahrt auf Hecht das Boot an das Ufer zu ziehen. Eigentlich völlig in Ordnung, hätte nicht hinten noch Kamerad Aaltöter gesessen, dessen Gewicht und der 5 PS Außenbordmotor in dem Moment dafür sorgte, dass das Heck des Bootes unter Wasser geriet...

Geradezu legendär sind einige Nächte, die wir gemeinsam am Wasser verbrachten. Ob nun durch herausragende Fänge oder Umstände, die manchem Mitglied der Truppe zu schaffen machten, sei dahin gestellt.

Bartbroesel auf Karpfenjagd. Zur Vergrößerung anklicken!

Eine jener Angelnächte, in der wir voller Tatendrang den Fischen nachstellten. Zur Vergrößerung anklicken!

Sie bereichern jedenfalls unsere Erinnerungen an Zeiten, die zwar längst vorbei, jedoch unvergesslich sind. Noch zu erwähnen ist, dass keiner der "Rutentreter" aus der Truppe ausgestiegen ist. Der eine oder andere gönnt sich mal eine Auszeit, aber die Gemeinschaft hat schon so manche Beziehung oder Ehe überdauert.

Auf dem Satellitenbild eingezeichnet ist die Strecke, die Vereinsmitglieder des Fischereivereins Essen-Werden e.V. fischen dürfen. Gastangler mit Tagesschein unterliegen einigen Einschränkungen. So darf von Gastanglern erst ab Werdener Brücke und bis zur Eisenbahnbrücke in Kettwig geangelt werden.

Auch nach den vielen Jahren an unserem Gewässer erzürnt uns immer noch das Verhalten von Gastanglern, ja sogar von Mitgliedern des eigenen Vereins, die die aufgesuchten Angelstellen nicht wieder so verlassen, wie wir alle sie doch eigentlich vorfinden möchten.

Mais- und Madendosen gehören genau so in die Mülltüte wie leere Getränkedosen und -flaschen. Alufolie wächst nicht an Büschen oder Sträuchern, dass man sie dort getrost für Bestandteile der Natur halten könnte. Uns beschleicht das Gefühl, dass es genau die selben Gesellen sind, die im Urlaub am Strand ihren Müll im Sand verscharren.

 ■ Satellitenaufnahme des Heimatgewässers


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